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Fabian Linne

Fabian Linne sprintet auf Rang 7

18.02.2019: (OK) - 200 Meter Sprinter Fabian Linne zeigte bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig sein bisher bestes Rennen bei einem Hallenwettkampf und wurde in der Endabrechnung hervorragender Siebter. Mareike Max sprang derweil im Hochsprung auf Rang 12.

Immer wenn die Deutschen Meisterschaften in der Arena in Leipzig ausgetragen werden, stellt dies für die Sprinterinnen und Sprinter eine ganz besondere Herausforderung dar. Finden die „normalen“ Hallenwettkämpfe sonst immer auf vier Rundbahnen statt, so sind in Leipzig sechs Bahnen nebeneinander. „Das ist ein völlig anderer Kurvenradius, den die Athleten da laufen müssen, das ist schon extrem ungewohnt und war auch für Fabian nicht einfach“, so sein Trainer Andriy Wornart. Dennoch hatte Linne den Respekt vor dem Leipziger Oval schnell verloren, denn bereits im Vorlauf nutze er seine gute Bahn aus und sprintete in 21,40 sec zu einer neuen persönlichen Hallenbestzeit und qualifizierte sich damit für die Endläufe der besten acht Sprinter Deutschlands.

Dort bestätigte er auf einer etwas ungünstigeren Bahn seine tolle Form und überquerte die Ziellinie nach 21,51 sec. In der Endabrechnung belegte Fabian Linne damit Rang Sieben und war dementsprechend sehr „zufrieden und glücklich“. Sein Trainer konnte sich dem nur anschließen: „Man kann Fabian nur gratulieren, denn er ist ja sogar noch in der Jugend startberechtigt und hat sich im Feld der „Großen“ richtig gut präsentiert. Eine neue persönliche Bestleistung bei einem der Saisonhighlights spricht für ihn. Dennoch sehe ich auch weiterhin noch Steigerungspotential und freue mich schon auf die Jugendmeisterschaften in Sindelfingen“, so Wornart.

Im Innenraum der Arena Leipzig trat Mareike Max zu ihrem Hochsprungwettkampf an. Angesichts ihrer schwierigen Vorbereitung mit den anhaltenden Fußproblemen war es für die Springerin bereits ein riesiger Erfolg in diesem Jahr überhaupt bei den Deutschen Meisterschaften dabei zu sein. Dementsprechend genoss sie die Atmosphäre in vollen Zügen und übersprang die erste Höhe von 1,70m im zweiten Durchgang. Die dann folgenden 1,75m erwiesen sich allerdings dieses Mal als zu hoch, so dass es bei 1,70m und Rang 12 blieb. „Das ist aber alles nicht so schlimm“, fasste es ihr Trainer Roman Fricke zusammen. „Es war für uns alle schön, dass Mareike zum ersten Mal bei den Erwachsenen dabei war. Nun gilt es langfristig in die Zukunft zu schauen, die nächste notwendige Fußoperation gut zu überstehen und einen Plan für die weitere Sportkarriere zu entwickeln. Das werden wir gemeinsam tun und dann wird Mareike in der Zukunft auch noch viel Freude in ihrem Sport haben“, so Fricke weiter.

Etwas Pech hatte Kurzsprinter Fabian Netzlaff, der kurz vor den Deutschen Meisterschaften krank wurde und erst kurz vor den Meisterschaften wieder die Spikes anziehen konnte. Dementsprechend geschwächt trat er dennoch auf der 60 Meter Strecke an. Mehr als die erzielten 7,04 sec und Rang 31 waren diesem Tag aber nicht drin. Doppelt bitter für ihn: auch die 4x200m Staffel, die sich für die DM qualifiziert hatte, musste aufgrund mehrerer krankheitsbedingter Ausfälle ihren geplanten Start zurückziehen.

Ein enttäuschtes Gesicht gab es auch bei Sandra Dinkeldein zu sehen. Die Sprinterin, die einen Doppelstart über 60 Meter und 200 Meter absolvierte, fand überhaupt nicht zu der von ihr gewohnten Laufroutine, kam über 60 Meter zu spät aus dem Startblock und lief dem Feld hinterher (7,62 sec / 26. Platz). Auf der Hallenrunde erging es ihr ähnlich, 25,05 sec und Rang 16 waren das Ergebnis. Trainer Andrei Fabrizius war, ebenso wie Dinkeldein selbst, „richtig niedergeschlagen, denn gerade erst hatte Sandra in Neubrandenburg gezeigt wie toll sie laufen kann. Die Trainingseinheiten liefen ebenfalls optimal. Aber nun gut, im Sport lässt sich nicht immer alles voraussagen. Es war einfach nicht ihr Wochenende und wir werden es analysieren und zum Sommer die wichtigen Dinge besser machen.“