Die BLT-Staffel hatte allen Grund zu strahlen
DM Jugend - Platz 6 und 7
21.02.2012: (mg) - Die kleine Bremer Delegation schlug sich bei den Deutschen Leichtathletik-Hallen-Jugendmeisterschaften in Sindelfingen ganz hervorragend. Linda Krevert und Fabian Netzlaff vom SV Werder erreichten ihre Träume mit Finaleinzügen, die ganz junge 4x200-Staffel des Bremer LT pulverisierte ihre bisherige Bestzeit im Konzert der Großen.Fabian Netzlaff, der noch der Altersklasse U18 angehört, bot bei seinem DM-Auftritt über 60 Meter drei tolle Leistungen. Mit 6,97 Sekunden im Vorlauf und 7,02 Sekunden im Zwischenlauf qualifizierte er sich souverän für das Finale, dort zeigte der Schützling von Sprinttrainer Andrei Fabrizius ebenfalls wenig Nervosität und überquerte in genau 7,00 Sekunden als Siebter die Ziellinie.
Weitspringerin Linda Krevert, die in dieser Saison ihre persönliche Bestweite auf 5,99 Meter steigerte, fand im Sindelfinger Glaspalast zu Beginn schwer ihren Rhythmus und qualifizierte sich nur knapp für den Endkampf der besten Acht. Dort steigerte sie sich jedoch kontinuierlich und krönte den Wettkampf mit 5,71 Meter im sechsten Durchgang und den Sprung auf den sechsten Platz.
Jay Barry (BTS Neustadt), Eva Wiebe (SG Findorff), Fenja Dally und Patricia Wulf (beide TuS Komet Arsten) waren mit der 39. Zeit nach Baden-Württemberg gereist und belegten am Ende Rang 17. Das BLT-Quartett verbesserte seine bisherige Bestmarke von 1:47,37 Minuten beim Saisonhöhepunkt um zweieinhalb Sekunden auf 1:44,86 Minuten.
Freuen durfte sich auch Svea Kittner (Werder), weil sie bei ihrem ersten DM-Start nach 7,88 Sekunden gleich in den Zwischenlauf über 60 Meter (7,89) einzog.
Etwas Pech hatten Werders 4x200-Meter-Staffeln. Die Jungen mit David Salzmann, Michael Koch, Niklas Bruns und Christian Narloch wurden nachträglich wegen Übertretens der Bahnmarkierung im Vorlauf disqualifiziert, die Mädchen Linda Krevert, Svea Kittner, Rahel Rüdel und Nele Makatowski liefen in 1:42,19 Minuten im Vorlauf neue Bestzeit. Im B-Finale verlor das bis dahin in Führung liegende Werder-Team jedoch den Staffelstab nach einer Rempelei.
1024x768 Normal 0 21 false false false Linda Krevert nahm es jedoch sportlich: „Diese Positionskämpfe beim Staffellauf in der Halle machen den besonderen Reiz aus, leider geschah es dieses Mal zu unserem Leidwesen. Dennoch haben wir mit der Vorlaufzeit bewiesen, dass wir zu den Top-Teams in Deutschland gehören. Das nehmen wir aus Sindelfingen gerne mit und greifen im Sommer über 4x100m wieder neu an.“
