Steven Wichmann bei DM Mehrkampf Schüler

01.08.2009: (mg) - Für Werders Nachwuchsmehrkämpfer Steven Wichmann steht am kommenden Wochenende der persönliche Saisonhöhepunkt auf dem Programm. In Bad Oeynhausen startet der Schüler, der von Ahmad Hosseini trainiert wird, bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Blockwettkampf Sprint / Sprung.
 
  Beim Blockwettkampf Sprint / Sprung handelt es sich um einen 5-Kampf, der aus den Disziplinen 100m Sprint, 80m Hürden, Weitsprung, Hochsprung und Speerwurf besteht. Gerade bei dieser Vielfalt sind Allrounderqualitäten gefragt, die Wichmann in der bisherigen Saison bereits einige Male unter Beweis gestellt hat. So gelangen ihm Anfang Mai in Langen 2.714 Punkte und neue persönliche Bestleistungen in allen fünf Disziplinen. Nebenbei verbesserte er den Bremer Landesrekord.
 
  Dieser Landesrekord sollte allerdings nur wenige Wochen Bestand haben, denn bei den Landesmeisterschaften in Hameln verbesserte sich Steven Wichmann erneut. Er erzielte in vier Disziplinen seines Mehrkampfes neue persönliche Bestleistungen, angefangen auf der 100m Sprint Strecke, wo ihm eine Zeit von 12,56sec gelang, über die 80m Hürden (11,66sec), den Weitsprung (5,79m) und den Speerwurf, wo das 600 Gramm schwere Wurfgerät bei einer Weit von 31,71m stecken blieb. Im Hochsprung stellte Wichmann mit 1,68m zudem seine persönliche Besthöhe ein. Insgesamt führte dies zur neuen Bremer Landesrekord Punktzahl von 2.756 Punkten.
 
  Mit dieser Punktzahl steht Wichmann aktuell auf Platz 5 der Meldeliste in Deutschland und strebt bei seiner Meisterschaftsteilnahme in erster Linie die Verbesserung seines Landesrekordes an. Sportwart Andrei Fabrizius blickt positiv auf die Deutschen Meisterschaften: „Steven hat mit seinem Trainer Ahmad Hosseini in den Sommerferien sehr gut trainiert und sich insbesondere in seiner schwächsten Disziplin, dem Speerwurf, verbessert. Dementsprechend optimistisch fährt er nun nach Bad Oeynhausen, wo mit der einen oder anderen weiteren Steigerung und etwas Glück ein Platz unter den besten 3 bis 8 Sportlern in Deutschland möglich ist.“