David Karl auf Platz zwei beim Amsterdam-Halbmarathon

29.10.2008: (mg) - Werders Mittel- und Langstreckenläufer David Karl sorgt weiter für Furore. Nur drei Wochen nach seinem fulminanten Marathonlauf in Berlin, bei dem er auf der 42,195 km langen Strecke durch die Deutsche Hauptstadt eine Zeit von 2:30:31 Stunden lief, gelang dem Werderaner beim Halbmarathon in Amsterdam eine neue persönliche Bestzeit und der Sprung auf Platz zwei der Gesamtwertung.   Gleich zu Beginn des Halbmarathonrennens in Amsterdam, bei dem in diesem Jahr über 15.000 Läufer aus aller Welt antraten, kristallisierte sich eine Spitzengruppe von vier Läufern heraus, die bereits auf den ersten Kilometern ein hohes Tempo anschlugen. Mit in der Spitzengruppe vertreten war auch Werders Top Läufer David Karl, der seine hervorragende Herbstform für einen Angriff auf seine persönliche Bestzeit nutzen wollte.   Nach den ersten drei Kilometern gelang es einem Läufer aus den Niederlanden, sich aus der Spitzengruppe zu lösen und sich in die Führungsposition zu laufen. Diesen Rang sollte er bis ins Ziel nicht mehr abgeben. Hinter ihm entbrannte zwischen einem Läufer aus England und dem Werderaner David Karl der Kampf um die Plätze zwei und drei, den der grün-weiße Langstreckler letzten Endes für sich entscheiden konnte. Er überquerte mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:10:16 Stunden die Ziellinie im historischen Olympiastadion von Amsterdam und verbesserte damit seine alte eigene Bestmarke um mehr als drei Minuten.   „Ich habe mich heute sehr gut gefühlt und konnte das ohnehin schon schnelle Tempo ab Kilometer zehn noch ein wenig anziehen. Die letzten Kilometer bis ins Ziel waren dennoch sehr anstrengend, da auf der Strecke recht böiger Wind herrschte. Die Gewissheit, auf Platz zwei des riesig großen Teilnehmerfeldes zu liegen und auf eine neue persönliche Bestzeit hinauszulaufen, hat mich aber richtig ins Ziel getrieben. Das Gefühl unter dem Jubel der Zuschauer als Zweitplatzierter ins Stadion einzulaufen war ein wahnsinnig schöner Augenblick, den ich wohl noch lange in Erinnerung behalten werde“, bilanzierte ein sichtlich zufriedener David Karl nach dem Rennen.