Oliver Leu im Ziel in Sparta
Oliver Leu Siebter beim Spartathlon
17.10.2014: (mg) - Oliver Leu von der LG Bremen-Nord hat zum fünften Mal erfolgreich den Spartathlon, einen Ultra-Lauf über 246 Kilometer von Athen nach Sparta, absolviert. Der Physiotherapeut wurde Gesamt-Siebter in 26:44:02 Stunden."Ich möchte gerne noch mal hin! Das habe ich kurz nach meiner vierten Teilnahme beim Spartathlon 2013 gesagt. Jedes Mal, nach jedem Spartathlon der gleiche Satz, wenn die frischen Erlebnisse und sehr großen Anstrengungen dieses Laufes erstmal etwas verarbeitet sind", so Oliver Leu, der bereits seine sechste Teilnahme im nächsten Jahr anvisiert. Am letzten Freitagmorgen im September um sieben Uhr morgens traf sich der LGN-Ultraläufer mit einigen hundert Langstreckenlauf-Begeisterten in Athen an der Akropolis um, wie vor etwa 2500 Jahren der Botenläufer Pheidippides, die 246 Kilometer nach Sparta zu laufen. Dort gilt es dann, vor 19 Uhr am Sonnabendabend an der Statue des damals in der Antike herrschenden spartanischen Königs Leonidas anzukommen. Also 36 Stunden, die man gestalten kann, wie es einem gefällt. Bleibt nur der Zwang, an bestimmten Punkten zu vorgegebenen Zeiten zu sein. Schafft man das nicht, wird man aus dem Rennen genommen.
Oliver Leu ging diesmal mit dem Motto in den Wettkampf, mit einem guten Gefühl durchzulaufen, am Anfang immer mit Handbremse zu laufen, nicht ans Maximum zu gehen und gesund in Sparta anzukommen. Genau das ist ihm durchgängig gelungen. Es gab weder physisch noch psychisch irgendeine Schwäche während des Laufes, was bei solchen langen Rennen doch eher selten ist. "Es war toll zu spüren, dass ich dieses Mal fast jede Steigung hoch gelaufen bin und ständig die Kontrolle behalten konnte. Es war eine gute Erfahrung, nach meinem Körpergefühl zu laufen. Mit meinen 20 Jahren Erfahrungen als Läufer war der Spartathlon 2014 einer der drei besten Läufe hinsichtlich der Renneinteilung", bilanzierte der 40-jährige.
Von 349 Startern in Athen erreichten bei dieser 32. Auflage des Spartathlon 207 (180 männliche und 27 weibliche) das Ziel in Sparta, was einer Rekordquote von fast 60 Prozent entspricht. Bei den Herren gewann zum dritten Mal der Italiener Ivan Cudin in 22:29:29 Stunden. Bei den Damen gewann ebenfalls zum dritten Mal die Ungarin Szilvia Lubics in 26:53:40 Stunden, die damit Neunte in der Gesamtwertung wurde und einen neuen Streckenrekord bei den Damen aufstellte.
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