2. Lauf der 34. AOK-Winterlaufserie
03.02.2014: (mg) - Trotz teils noch vereister Streckenabschnitte ging der zweite Lauf der dreiteiligen 34. AOK-Winterlaufserie des Marathon Club Bremen mit knapp 1000 Läuferinnen und Läufer im Bürgerpark über die Bühne. Bei strahlendem Sonnenschein lieferten sich die Favoriten auf dem witterungsbedingt leicht verkürzten Parcours packende Duelle. Insgesamt rund 200 Läuferinnen und Läufer verzichteten jedoch beim Anblick der Strecke auf einen Start oder waren bereits vorsorglich gar nicht angereist. „Es war schon unzumutbar, überhaupt auf dem Untergrund zu laufen“, fand der Sprecher der Nordbremer Läufer, Torsten Naue, klare Worte zum Zustand der Laufstrecke .Zum Sportlichen: Nur zwei Sekunden vor dem Führenden der Großen Serie, Klaus Eickel vom Team Runners Point, überquerte Oliver Sebrantke vom LC Hansa Stuhr nach 14,4 Kilometern in 50:14 Minuten die Ziellinie. Knapp zweieinhalb Minuten müsste der dreimalige swb-Marathon-Sieger damit beim finalen 20-Kilometer-Lauf gut machen, um am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Da Oliver Sebrantke bekanntlich mit zunehmender Streckenlänge an Stärke zulegt, ist am 2. März beim dritten Lauf ein spannendes Finale zu erwarten.
Vincenzo di Basilio (Atletica Gran Sasso) konnte mit dem Sieg über die 9,6 Kilometer in 33:07 Minuten seine Führung in der Kleinen Serie ausbauen und liegt nun 2:13 Minuten vor Alexander Traut von der LC Hansa Stuhr.
Auch bei den Damen kam die Führende in der Großen Serie als Zweite ins Ziel: Dank der starken Leistung von Antje Günthner (Team Laufrausch, 1:00:45 Stunden) ist der Vorsprung von Anke Schmitz-Elvenich (Outfit Cuxhaven, 1:01:12) vor dem letzten Lauf auf nur acht Sekunden zusammengeschrumpft.
In der Kleinen Serie nahm Sophie Warnken (Triathlon Tarmstedt, 40:15) als Zweite hinter der neu in die Serie eingestiegenen Carolin Schiff (Riha Bikes, 38:19) Janina Heyn vom ATS Buntentor (42:18) gut Zeit ab und hat nun mit 1:40 Minuten Vorsprung gute Chancen, den Sieg bei den Damen davonzutragen. Allerdings war Janina Heyn aufgrund der Bodenverhältnisse verhalten gelaufen. Ihre Vereinskameradin Lotta Schlund war sogar nach vier Kilometern ausgestiegen.
