Hannover: Gregor Daul ist happy - David Karl superschnell

07.05.2008: (hes) - Überglücklich ist Gregor Daul von der LG Bremen-Nord, der seine persönliche Bestzeit beim Hannover-Marathon um eine Minute und 48 Sekunden auf 2:46:24 Stunden verbesserte - er wurde damit nach fünf Kenianern, einem Polen, einem Schweden und dem Stuhrer Oliver Sebrantke Neunter und zweitbester Deutscher.

Der Oboist Gregor Daul (45) beschreibt so gefühlvoll wie er bei den Bremer Philharmonikern die Oboe spielt, seine Empfindungen bei seinem persönlichen Rekordlauf: „Dieser Lauf ist für mich ein phantastischer Erfolg“, berichtet er, „es lief einfach gut und ich war danach nicht so kaputt wie früher.“ Er ärgert sich nicht darüber, dass er den Stuhrer Konkurrenten von Kilometer 20 bis 40 gezogen hat, sondern räumt fair ein, „der war eben als Jüngerer im Spurt dreißig Sekunden schneller.“ Doch eines hat ihn geärgert, die Kilometrierung stimmte nicht, denn „alle hatten beim Halbmarathon eine persönliche Bestzeit“. Aufgefallen ist auch Läufer und Triathlet Günter Scharf (53) von der SG Findorff Bremen, der gegenüber dem Vorjahr (3:18:19) in 3:11:59 Stunden wesentlich schneller war.

Hervorzuheben ist der Werderaner David Karl, der im Halbmarathon hinter zwei Kenianern und dem Magdeburger Frank Schauer in tollen 1:13:36 Stunden Vierter und ebenfalls zweitbester Deutscher wurde. Der erst im März aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrte SVW-Läufer hatte vor drei Wochen - wie in den BLV-News berichtet - zur „Generalprobe“ den nicht offiziell vermessenen Lauf über die Marathon-Halbdistanz in Oldenburg-Wechloy mit einem Start-Ziel-Sieg in 1:16:14 Stunden beendet. Mit seinen nun in Hannover gelaufenen 1:13:36 Stunden ist er derzeit wohl Bremens schnellster Halbmarathoni, denn der Vorjahrsbeste Ralf Salih (1:13:26) startet seit Jahresbeginn wieder mit einem NLV-Pass.

Nicht sehr zufrieden sein dürfte Harald Schiff (SG RoadRunners/Buntentor), der im Halbmarathon als Sechster der Altersklasse M50 in 1:30:16 seine Vorjahrs-Bestzeit von 1:28:03 Stunden nicht ganz erreichte. Ihre Platzierung, aber nicht ihre Zeit dürfte Angelika Hartwig vom Bremer LT/BTV v. 1877 erfreut haben - sie wurde Dritter der W50 in 1:49:11 Stunden.