Werderaner stark bei LM in Celle

02.07.2012: (mg) - Mit vier Gesamttiteln und zwei Landesrekorden überzeugten die Aktiven des SV Werder bei den U20- und U18-Landesmeisterschaften im Celler Otto-Schade-Stadion, die zusammen mit dem NLV ausgetragen wurden.
 
Für eine große Überraschung sorgte Rahel Rüdel über 100 Meter der U20. Ihr gelang im Vorlauf ein nahezu perfekter Sprint in 12,24 Sekunden. Damit verbesserte die Athletin aus der Trainingsgruppe von Andrei Fabrizius den 30 Jahre alten Bremer Landesrekord von 1982 und sicherte sich zudem Rang zwei im Finale in 12,28 Sekunden. Ebenfalls mit einem neuen Landesrekord dekorierte sich Fabian Netzlaff über 100 Meter der U20. In 10,85 Sekunden sorgte er für den ersten Werder-Gesamterfolg des Tages und schraubte seine eigene Landesbestleistung erneut in die Höhe. Im Weitsprung ließ er anschließend einen zweiten Rang mit ordentlichen 6,89 Metern folgen.
 
Eine andere Sprungdisziplin, nämlich der Stabhochsprung, entwickelte sich bei diesen Meisterschaften zu einer ganz besonders erfolgreichen Disziplin aus Werder Sicht mit drei Titelgewinnen Den Anfang machte Maximilian Knief (M15), der 3,90 Meter überwand und damit ebenso ungefährdet gewann wie seine Mannschaftskollegen Philipp Kass (M14, 3,00 Meter) und Stina Seidler (W14, 3,40 Meter).

Für weitere Podestplätze sorgten in der W14 Mareike Max, die als Zweite 1,60 Meter im Hochsprung schaffte, Liv Heinemann im Stabhochsprung mit 2,60 Meter hinter Stina Seidler und Caroline Kues über 300 Meter Hürden als Dritte der W15. Ihre Endzeit betrug 47,32 Sekunden, womit sie nur denkbar knappe elf Hundertstel am aktuellen Bremer Landesrekord vorbeischrammte. Vom Bremer LT / TuS Komet Arsten lief Jay Barry über 200 Meter der U20 25,93 Sekunden bei Gegenwind und wurde Dritte im Finale.

Werders Schüler- und Sprinttrainer Hartmut Bunzel und Andrei Fabrizius zogen demzufolge auch ein sehr positives Fazit: "Wir hatten an diesem Wochenende sehr schönes Leichtathletikwetter, was unsere Athleten quer durch alle Altersklassen toll nutzen konnten. Die Ergebnisse waren ausgezeichnet und auch die Stimmung unter den Sportlern mehr als positiv. So macht es uns als Trainern immer sehr viel Spaß, mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern zu arbeiten."